Los Andes in Venezuela
Venezuela, ein Land das in den Tropen liegt, hat das Glück, Anteil an den nördlichen Ausläufern der Anden zu haben. Mehrere Bergipfel sind mehr als 4000 Meter hoch. Die attraktive Bergwelt haben diese Region inzwischen in ein Touristenzentrum verwandelt.
Die drei Andenstaaten (Mérida, Táchira y Trujillo) bieten den Reisenden ihre Gastfreundschaft und ihre Landschaft: die Berge und Hochebenen, Lagunen, Täler, die Menschen und ihre Kirchen. In jeder Ecke gibt es etwas zu sehen und zu bestaunen.
Frailejones ist der einzige Strauch, der die Höhe und die Temperaturschwankungen (zwischen -15º C bis 40º C an einem einzigen Tag!) überlebt. Diese Sträucher, die die Berghänge zieren, werden bis zu 150 Jahre alt.
Charakteristisch für die venezolanischen Anden sind die Lagunen. Aus ehemaligen Gletschern entstanden, bieten sie ein wunderschönes Landschaftsbild und laden zum Spaziergang ein. Einige Lagunen, wie die Lagune Mucubaji, sind nicht weit von der Straße entfernt und daher leicht zu erreichen. Andere sind nur durch lange Wanderungen zu erreichen.
Nach dieser Übersicht über die venezolanischen Anden möchten wir Sie dazu einladen, auch die Seiten der anderen Orte zu besuchen Trujillo
Die Andenwelt fängt bei der Stadt Trujillo an. Da die Stadt an mehrmals verschiedenen Orten neu gegründet wurde, erhielt sie den Beinamen “die Bewegliche”. Es ist eine geschichtsträchtige Stadt, Reich an Traditionen und einem der höchsten Denkmäler Südamerikas, der “virgen de la paz” (Heilige Jungfrau des Friedens).
Eine Stadt, die man ebenfalls gesehen haben sollte, ist Boconó, auch bekannt als die Gartenstadt. Das Grün der umgebenden Landschaft, die Kirchen, die Straßen und Plätze und das Museum Trapiche strahlen einen ganz besonderen Charme aus. |
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Eine der schönsten Dörfer im Bundesstaat Trujillo ist Jajó mit seinen weißen Häusern und den mit Kopfstein gepflasterten Straßen. Von der Abzweigung der Straße, die von Valera nach Merida führt, fühlt man den Charme, der von der grünen Landschaft ausgeht.
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Die Schneeroute - Santo Domingo und die Lagune Mucubají
Wenn man auf der Andenstraße von Trujillo nach Merida fährt, kommt man auf die “Schneeroute”. Auf der einen Seite der Straße hohe Berge mit kleinen Häusern, die fast in die Wolken reichen, auf der anderen Seite eine Schlucht, die bis zum Fluss Chama herunter reicht.
Verlässt man die Schneeglöckchenroute in Richtung Bundesstaat Barinas, kommt man zur Lagune Mucubají. Von dort kann man bis zur Laguna Negra, Laguna de los Patos oder einigen Berggipfeln wandern. Etwas weiter kommt man dann nach Santo Domingo, wo sich hervorragende Hotels befinden. |
Mérida und Umgebung
Mérida ist aufgrund der Kathedrale, dem Plaza Bolivar, der Stierkampfarena, den Parks und dem studentischem Leben sehr interessant. Darüber hinaus ist es ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Anden.
Eine der größten Attraktionen der Stadt ist ohne Zweifel die Drahtseilbahn. Sie führt von der Stadt bis zum Pico Espejo in 4600 Meter Höhe und ist damit die längste und höchste Drahtseilbahn der Welt. |
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Ganz in der Nähe von Merida befindet sich Páramo La Culata. Auf dem Weg gibt es viele Restaurants, Hotels, Posadas, das interessante Miniaturdörfchen “Los sueños del Abuelo” und eine Forellenfischzucht.
Das spektakuläre Dorf Chiguará ist nur 40 Minuten von Merida und nur 15 Minuten von Vigia entfernt. Kommen Sie und besuchen Sie mit uns die “Montaña de los sueños” (Berg der Träume). |
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Fährt man in Richtung Tachira, kommt man nach Tovar und Bailadores. Etwas weiter fährt man auf eine der schönsten Andenstraßen entlang bis zum Hochland La Negra.
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Táchira
Im Gegensatz zu Merida ist der Bundesstaat Tachira zwar weniger besucht, man kann jedoch auch hier einige schöne Tage verbringen. Wenn man von Tachira spricht, fallen einem wunderschöne grüne Landschaften und traditionsbewusste gastfreundliche Menschen ein. Die Hauptstadt und Verwaltungssitz des Staates ist San Cristóbal. Darüber hinaus ist San Cristobal ein wichtiges Wirtschafts,- Religions,- und Sportzentrum der Region.
Nicht weit von San Cristobal befindet sich Táriba, ein kleine Stadt mit der schönen Basilika Nuestra Señora de la Consolación. |
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Mehrere Dörfer befinden sich in der Nähe von San Cristobal: Capacho Nuevo, Capacho Viejo und Peribeca. Dort kommt man wieder auf die “Keramikroute” wo man den Handwerkern zuschauen kann, wie sie aus Ton kleine Kunstwerke erschaffen. Hier befindet sich auch das Geburtshaus des Präsidenten aus Tachira: Cipriano Castro. Er war der erste von einer ganzen Reihe von Präsidenten aus Tachira.
Fährt man in Richtung Merida durch die Hochebene La Negra nach Bailadores, kommt man an zwei Dörfer vorbei: El Cobre und La Grita. In La Grita befindet sich die kleine Basilika “Santo Crito de la Grita; mit einem Museum. In Gran Sabana gibt es ein Reliefmodell der Anden, in den auch alle Dörfer aufgeführt werden. |