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Pilgerung nach San Sebastián (Von Maracay nach Ocumare de la Costa)

Jeden letzten Samstag im Januar, findet die Pilgerung zu Ehren von San Sebastian statt. Es ist ein Marsch von El Limon in Maracay, nach Ocumare de la Costa, durch den Nationalpark Henri Pittier.

Die Wanderung beginnt um sechs Uhr Morgens, wenn es noch dunkel ist. Mehr als 6000 Personen versammeln sich frueh am Morgen um die 42 Kilometer, durch die schoenen Berge und im Schatten der Baeume und Straeucher, zu gehen.

Einige machen es aus religioeser Ueberzeugung oder als Danksagung fuer ein Wunder, andere nutzen die Gelegenheit um Sport zu machen. Es gibt auch einige die daran teilnehmen weil sie gern den Nationalpark Henri Pittier zu Fuss kennenlernen moechten.

Die ersten elf Kilometer von el Limon nach Rancho Grande sind Bergaufwaerts. Man kommt auf 600 Meter Hoehe. Der Anfang der Wanderung ist noch im Dunkeln. Langsam wird es dann hell. Unten sieht man die Stadt Maracay und ihre Lichter, jedes mal weiter entfernt. Wie gluecklich man ist wenn man in Rancho Grande ankommt und den Aufgang geschafft hat!

Kurz danach beginnt der Hinabweg, ein 24 Kilometer langer Weg. Die Strasse hat die Form einer Schlange und hin und wieder kann man durch die Vegetation das Meer sehen. Die Organisation der Pilgerung durch die Stiftung Pilgerung von San Sebastian ist einwandfrei. In den 10 Kontrollpunkten der Strecke bieten Voluntaere Mandarinen, Muesliriegel, Saefte, Wassermelone, Bananen, Wasser und Mutzusprueche, an.

Endlich, nach langem Laufen, im Kilometer 31, kommt man in La Trilla an. Ein kleines Dorf, das erste nach dem Ausgangspunkt. Dort beginnt man den Fluss Cumboto zu sehen. Einige Pilgerer nutzen die Gelegenheit um ein wenig auszuruhen, sich zu baden, oder einfach nur die mueden Fuesse zu Erfrischen. Es ist auch Gelegenheit um etwas deftigeres zu Essen, wie zum Beispiel eine leckere Empanada.

Waehrend des ganzen Weges gibt es aertzliche Assitenz fuer jeden der ein Problem haben koennte. Es gibt auch Fahrzeuge die muede Teilnehmer transportieren koennen.

Ein groesses Erfolgserlebniss ist es, wenn man die ersten Anzeichen des Dorfes sieht. Die Zuschauer feuern die Teilnehmer an, weiterzugehen.

Trotzdem ist nichts ueberzeugender als das Zielzeichen zu sehen. Dieser Anblick laesst alle Muedigkeit , und Schmerzen in den Fuessen und Muskeln vergessen, und gibt Energie fuer die letzten paar Meter.

Am Ziel bekommt man ein Teilnahmezertifkat und geniesst den Erfolg an das Ziel gekommen zu sein.

Am Ziel befindet sich die schoene Kirche von Ocumare de la Costa. Es ist eine gute Chance San Sebastian das Zertifikat zu widmen, zu Beten, oder sich einfach auf einer Bank auszuruhen. Gegenueber der Kirche sitzen dutzende von mueden Wanderer die sich ausruhen.

In einem der Kolonialhaeuser gegenueber der Plaza, befindet sich die erste Hilfe Station in der einige Personen Infusionen bekommen, oder, in einer kleinen Schlange stehen, um Muskelentspannungsmittel zu bekommen. In einem anderen Haus sind mehr als 40 Masseure von Ambulancias Aragua organisiert, die kostenlose Massagen den Teilnehmer anbieten.

Es ist gleich was Sie zur der Teilnahme motiviert, der Glaube an San Sebastian, die Lust am Sport, oder die seltene Gelegenheit den Park Henri Pittier zu Fuss. ohne Autoverkehr, zu Durchwandern. Verpassen Sie nicht diese einzigartige Gelegenheit. jedes Jahr im Januar.

Wir danken Cela Spanischschule auf der Insel Margarita fuer die Ueberarbeitung dieser Seite
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