Die venezolanische Suessspeisen sind sehr vielfaelltig. Die Desserts und Suessigkeiten sind zum Teil wunderbare Kreationen die durch mehrere Traditionen und Braeuche entstanden, einen wichtigen Teil der gastronomischen Kultur darstellen, und Aspekte der Lebensart und Geschichte des Landes widerspiegeln.
Waehrend der Kolonialzeit haben sich die spanischen Traditionen mit den landeseigenen vereint. Durch den Austausch kulinarischer Traditionen und europaischer Zutaten mit den amerikanischen und den afrikanischen, entstanden suesse Speisen unterschiedlicher Art, wie zum Beispiel Torten. Diese Torten wurden mit landestypischen Zutaten, wie tropische Fruechte des Landes, und mit europaeischer Technik hergestellt. So entstanden Kuchen aus Mais, Guanabana, Kokos, Ananas, Kaese, Kochbanen, Nelken, Zimt, Kuerbis und die beruehmte schwarze Torte, die es zu Weihnachten gibt und mit eingelegten Trockenfruechten hergestellt wird.
Diese Torten entstanden Mitte der 18. Jahrhunderts und mit der Zeit haben sie sich in luftige und leckeres Gebaeck verwandelt. Guzman Blanco, ein venezolanischer Praesident weckte in der Bevoelkerung die Vorliebe fuer das Franzoesische, so kamen auch Rezepte und Zubereitungsformen der franzoesischen Kueche dazu, wie zum Beispiel, Creme Caramel, Puddings, Sorbets, Crepes und Biskuits, die Teil des Menues jener Zeit wurden und neue Zutaten und gastronomische Techniken der schon gemischten venezolanischen Konditorei beibrachte. Trotzdem sind die venezolanischen Torten Spiegelbild der nationalen Identitaet und haben bis heute noch viele Fans. In diesem Text finden Sie die Rezepte der Torten: Mais, Kaese und Melosa, 3 Spezialitaeten der venezolanischen Konditorei, die noch aus der Kolonialzeit stamen.
Wir danken Cela Spanischschule auf der Insel Margarita fuer die Ueberarbeitung dieser Seite
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