Tradición y Cultura

Das Begräbnis der Sardine

In den Bundesstaaten Vargas und in Teilen Carabobos, speziell in Naiguatá, Osma und Puerto Cabello wird ein sehr populärer Brauch gefeiert, das Begräbnis der Sardine (EL Entierro de la Sardina). Mit dieser Feierlichkeit wird das Ende der Karnevalszeit beschlossen und gleichzeitig garantiert, dass im kommenden Jahr wieder gefeiert wird.

Das Entierro de la Sardina symbolisiert die Feierlichkeiten zu Karneval. Es ist ein Streich mit doppeldeutigen Persönlichkeiten und vertauschten Rollen und Ausdruck der Zügellosigkeit. Am Anfang wurde das Begraebnis der Sardine einem Brauch zugeordnet in dem man das Gerippe eines Schweines (auch Sardine gennant), eingrub um das Verbot waehrend der 40 Tage vor Ostern Fleisch zu Essen, zu symbolisieren. Es gibt auch einige die glauben dass das Begraebnis der Sardine eine Art Brauch war, um einen grossen Fischfang und hohe Reproduktivitaet der Tiere hervorzurufen. Aber es ist auch eine typische Karnevalsfeier, da es eine Zeit ist, in der es moeglich ist, alles Verbotene zu tun. Letztendlich ist es eine Parodie die die Prozession eines Dorfbegraebnisses darstellt.

Am Anfang treffen sich alle Figuren, die an dem Begräbnis teilnehmen, in dem Haus eines Nachbarn der Gemeinde der das Fest feiert. Dort bereiten die Frauen alles vor und schminken eine Gruppe Männer die schwarze Verkleidungen tragen die mit Fetzen und Papier gefuellt werden um die weiblichen Kurven darzustellen. Perücken, Schleier, Hüte, Handtaschen und Absatzschuhe sind Teil der Verkleidung. Sie tragen in den Händen Palmenwedel um aufmüpfige Personen zu verjagen und sind übertrieben geschminkt um die Witwen der Sardinen darzustellen.

Die Prozession des Begraebnissens wird von einem Polizisten angefuehrt der die Strassen freimacht damit die Prozession vorbeikann, gefolgt von eimem Priester und einem Messdiener, und nach ihnen der Trauerzug mit einem Leichenwagen aus Holz, der mit Palmen und Blumen geschmueckt ist. Im Sarg befindet sich eine Sardine, die aus Pappe gebastelt, bemalt und mit Glitter versehen wurde.

Hinter dem Leichenzug gehen die Witwen der Sardine, die um die Wette weinen und schreien. Sie gestehen ihre Sünden vor dem falschen Priester. In der Mitten der Prozession tanzt die Person die den Teufel darstellt von einer Ecke in die andere um den Umzug zu stören und um zu versuchen die Sardine zu stehlen. Aber die Menschen die die Polizei darstellen, begleiten den Zug bis er an seinem Ziel ankommt. Dort nimmt die Anzahl derer die die Prozession begleiten zu. Diese sind auch verkleidet, haben schwarz geschminkte Gesichter, und Mehl oder Puder im Haar. Der Höhepunkt des Umzuges ist der Durchmarsch durch die Straße die am Meer entlang fuehrt. Während die Witwen klagen, wird dort bei Einbruch der Dunkelheit die Sardine ins Wasser geworfen. Wenn die Sardine im Wasser ist wird symbolisch die Karnevalszeit beendet.

Dieses Fest wird mit fröhlicher und lustiger Musik begleitet. Es spielen Trommeln, Charrascas (waschbrettartiges Reibinstrument) und Cachos. Die Musik verwandelt sich in einen Merengue Rhythmus. In Naiguatá entstand aus dieser Feier die berühmten Sardinas de Naiguatá, eine Gruppe, die unterschiedlichen Genres beherrschen und professionel geworden sind.

Wir danken Cela Spanischschule auf der Insel Margarita fuer die Ueberarbeitung dieser Seite
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