Tradición y Cultura

Traditionelle Architektur

Choza indígena

Die traditionelle venezuelanische Architektur ist ein Zusammenspiel unserer indigenen Kultur und verschiedener ausländischer architektonischer Kulturen. Unsere Kultur und unsere Heimat sind eine Mischung aus unterschiedlichen Abstammungen, deshalb können wir nicht genau sagen wo der Anfang oder das Ende unserer Wurzeln ist. Im Rahmen dieser konstanten Kulturübernahme finden wir eine sehr traditionelle, bodenständige Architektur. Sie ist das Erbe der verschiedenen Gemeinschaften, sei es Stadt oder Land und ist die Kulisse des täglichen Lebens der Bewohner.

Unsere traditionelle Architektur richtet sich nach Mustern die von unseren Vorfahren. vorgegeben wurden. Die Bauten, werden mit den Materialien und Bautechniken aus den jeweiligen Regionen, in denen diese entwickelt wurden, gebaut. Dieses Know how erlaubt entsprechend dem Klima und der Geographie zu bauen, ist mit der Zeit Teil des kollektiven Gedaechtnisses geworden, und wird von Generation zu Generation uebertragen. Venezuela verfuegt ueber eine traditionelle Architektur, die Ergebniss der Kombination lokaler Bauherren mit Systemen der Indianer ist, die auch waehrend der Eroberung beibehalten wurde und auch noch heute besteht. Ein Beispiel dafuer ist, das die Lehmwaende noch heute hergestellt werden, und die Daecher aus Holzstaeben und Stroh mit Ziegeln ueberdacht auch noch verwendet werden.

Ein anderes Beispiel von traditionellen Bauten sind die Pfahlhaeuser die auf dem Wasser, weit vom Sumpf, gebaut werden. Obwohl die traditionelle Architektur in allen Regionen des Landes sehr ähnlich ist, kann man anhand verschiedener Gebäude und Konstruktionen erkennen in welcher Region die Bauart entwickelt wurde.

Palafitos

Wir erkennen die verschiedenen Besonderheiten in der Architektur in den verschiedenen Teilen Venezuelas wie dem Flachland, den Wäldern, der Küste und dem Gebirge. In all diesen Gebieten gibt es gemeinsame Elemente, wie den Hausflur, den zentralen Innenhof, die nebeneinanderliegenden Fassaden, die großen Fenster. Aber es existieren auch Eigenarten, die Aufgrund der Bedürfnisse in der jeweiligen Region entwickelt wurden. So hat jede Region ihre eigenen architektonischen Besonderheiten.

Die Architektur an der Küste:

El Caribe

Das wunderschöne blaue Meer der venezuelanischen Kueste ist Träger von unzähligen kulturellen Elementen und wird nur vom Gebirge aufgehalten. Zum Beispiel gibt es in Caracas, obwohl die Stadt in der Nähe der Küste liegt, keine Einflüsse durch die karibische Kultur.

Mit der Eroberung überflutete die spanische Architektur unser Land. Mitte des 18. Jhdt. aber gab es einen Wandel, als die karibischen Einflüsse die Küste erreichten und eine radikale Umwandlung der kastillischen Bauweise begann.

Feuchte Küstenregion:

An der feuchten Küstenregion findet man eine sehr vielseitige Architektur mit karibischen Einflüssen. Man findet Pfahlbauten, eine alte traditionelle Bauweise aber auch alte Villen, die in La Guaira gebaut wurden. La Guaira ist einer der Haupthäfen des Landes. Die Pfahlbauten stehen über dem Wasser, die Grundlage und Pfähle bestehen aus Mangrovenholz. Die Basis hält fast 100 Jahre und über diese werden die Häuser gebaut und von jeder Generation verändert. Sie sind aus walzenförmigem Holz gebaut und die Bretter liegen leicht übereinander damit die Luft zirkulieren kann.

Palafitos

Die Familien die in den Pfahlbauten wohnen verfügen über ein kleines Ruderboot um sich fortzubewegen und haben auch "maromas" gebaut. Das sind spezielle Straßen aus Holz über die verschiedene Familie untereinander Kontakt haben.

Trockene Küstenregion:

Hier ist die Architektur mehr spanisch als karibisch mit verschiedenen indigene Elementen. Man findet viel Lehmwaende und Stampflehmbauten. Die traditionelle Architektur die hier konstruiert wurde, ist die gleiche wie an der gesamten Küste des Landes. Die Haeuser sind vorwiegend bunt, hoch und haben große Öffnungen in den Fassaden damit die Luft zirkulieren kann, die Straßen sind gut ausgebaut und die Balkone sind gross und haben ein Vordach das vor dem Regen schützt. Die Fenstergitter und Fensterlaeden an den großen Fenstern stechen hervor.

Architektur im Gebirge:

Die venezolanischen Gebirge kann man architektonisch in drei verschiedene Regionen unterteilen, die Anden, die Zentraltäler und die Berge in Falcón und Lara. Die Architektur der Gebäude im Gebirge stammt aus dem Erbe der Spanier. Die Häuser wurden nach einem kastilischen oder spanischen Model gebaut. Das sieht man an dem Innenhof, dem Hausflur, dem Vorhof und dem Innenkorridor um den die Zimmer gebaut sind. Für den Bau wurden der spanische Stampflehmbau angewendet und Stroh, Ziegel, Holz und Stein benutzt. In den Bergen liegen die Orte meist in kleinen Tälern. Die Größe wird durch die Möglichkeit der Ausdehnung in der jeweiligen Umgebung bestimmt. Die Orte im Gebirge können nie übermäßig groß wachsen, da sie geografisch und durch die landwirtschaftliche Nutzung eingeschränkt sind.

Die Architektur in den Wäldern und des Flachlandes: ¨

Der Boden der venezolanischen Tiefebene und der Wälder sind die am wenigsten besiedelten Gebiete in unserem Land. Dies hat eine starke Auswirkung auf die lokale Architektur. Da der Amazonaswald wenig besiedelt ist, konnte sich die indigene Architektur bis heute halten. Shabono (Rundhaus), Churuata (Wohnhaus) und Pfahlbauten findet man so, wie die Europäer diese Orte vorgefunden haben.

Andererseits fand man in den Llanos den Ursprung des venezuelanischen Reichtums des 18. Jhdt. der das Land in das Generalkapitanat verwandelt hatte. Die Basis für diesen Reichtum waren die Landwirtschaft und die Viehzucht, was das Wohlhaben der Dörfer der Llanos am Ende des Jahrhunderts, erklaert. Barinas war die erste Stadt Venezuelas in der man einen doppelt große Plaza baute. Die Häuser in den Llanos sind größer und höher, was mehr Komfort im Inneren bietet. Es gibt mehrstöckige Häuser und die Baustruktur wird von Steinsäulen gestützt, die die sonst im Land überall verwendeten Holzsäulen ablösen. Die Säulen sind ein Zeichen von dem Reichtum der in diesen Dörfern ueblich war. In den Llanos gehen die Straßen in den Horizont ueber. Das Land ist eben und hat viele Fluesse, die im Winter schwierig zu ueberqueren sind und im Sommer unertraeglich sind. Eine Eigenschaft die den Boden fruchtbar aber ungastlich macht. Dort wurden grosse und grosszuegige Doerfer gebaut, alle sehr flach...

Wir danken Cela Spanischschule auf der Insel Margarita fuer die Ueberarbeitung dieser Seite
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