Tradición y Cultura

Die Haengematten von la Vecindad

Zwischen La Asuncion und Juan Griego im Bundestaat Nueva Esparta, gibt es eine Vielzahl an Orten die verschiedene Kunsthandwerkliche Produkte herstellen. Der Weg ist kurz und man kann eine Vielzahl an Produkten erweben und den Handwerkern auch bei der Arbeit zusehen.

Wenn man von La Asuncion in Richtung Juan Griego faehrt kommt man an Tacarigua vorbei. Dort gibt es mehrere Laeden die Haengematten anbieten, die sehr beruehmt sind, da viele Frauen in der Region unermuedlich Haengematten, mit sehr schoenen Details und nach Art der Vorfahren, weben. Die Haengematten werden mit Fransen geschmueckt und sind zum Teil von Hand in Netzform oder im Crochet gewebt, und mit dem Satz “Erinnerung aus Margarita” versehen. Die meisten sind aus La Vecindad de Martinez. Auch in anderen Orten werden Haengematten hergestellt, aber die von la Vecindad sind die bekanntesten. In fast jedem Haus im Ort steht ein Webstuhl.

Laut dem Woerterbuch ist die Haengematte eine Art Netz das an zwei Enden angebunden wird und in einigen Laendern als Bett und Schaukel dient. Sie ist indianischer Herkunft. Die Indios stellten sie auf rudimentaere Weise her, in dem sie den Strick so oft wie noetig um zwei Hoelzer wickelten bis sie die gewuenschte Breite hatten und dann mit weiteren Stricken und einem Stueck Holz als Nadel gewebt wurden. Spaeter wurde diese Technik verbessert und wird auch heute noch angewendet.

Frueher wurden die Haengematten mit im Land vorhandenen Baumwollfaden hergestellt. Es wurden der weisse Baumwollfaden, der braune (mujo) und der hellbraune (siguato) verwendet. Diese Produkte wurden hauptsaechlich in den Haziendas von Tacarigua und Paraguachi hergestellt. Dort wurde die Baumwolle zersetzt und gesponnen, es gab auch blaue und rote Baumwolle, die Farbe wurde von Kakteen und andere Pflanzen gewonnen. Dieser Faden wurde in zwei oder drei Faeden fuer Haengematten gesponnen und in Baelle aufgespuhlt. Heutzutage kommt der Faden aus Valencia und die Haengematten werden hauptsaechlich aus Bindfaden hergestellt. Die Haengematten gibt es in weiss, mit farbigen Streifen oder mehrfarbig mit Fransen und ohne.

Die Kunsthandwerkliche Produktion, wird heutzutage in einem einfachem Webstuhl mit 4 Staeben produziert. Zwei davon sind senkrecht und zwei waagerecht plaziert und haben zwei weitere duenne Staebe die den Faden durch die Seile weben. Der Faden wird einmal ueber und einmal unter die senkrechten Seile gewebt. Danach wird ein Art Kette gebildet die die Faeden zusammenhaelt. In jedem Webstuhl koennen zwei Personen gelichzeitig arbeiten. In jedem Haus gibt es meistens mehr als einen Webstuhl.

Die Haengematten werden in unterschiedlichen Groessen hergestellt, von 7 bis 13 “cuartas”. Eine cuarta sind 0.21 Meter und es werden pro Haengematte zwischen 2½ und 3 Kilo Faden gebraucht. Ausser den Fransen, die gesondert angefertigt und angenaeht sind, werden unterschiedliche Formen gewebt und mit Quaste versehen. Frueher hat man die Fransen mit Knoten gewebt, huetzutage werden sie in Form von Namen, Blumen, Figuren, Buchstaben, usw. gehaekelt.

An einer Haengematte wird im Durchschnitt 5 Tage gearbeitet. Meistens ist es eine Frauenarbeit.

Wir danken Cela Spanischschule auf der Insel Margarita fuer die Ueberarbeitung dieser Seite
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